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Erbschaftsteuer

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Autor: Dr. Robert Beier, LL.M. Dr. Robert Beier, LL.M.

Erbschaftsteuer Freibeträge

Das ErbStG teilt die Erwerber in Steuerklassen ein, die auf die Verhältnisse zum Erblasser bzw. zum Schenker abstellen. Die Nähe dieses Verhältnis zum Erblasser bestimmt sowohl die Steuerklasse als auch den vorgesehenen Freibetrag. Wenn Sie bei der Erbschaftsteuer Freibeträge ermitteln wollen, nutzen Sie am Besten unseren kostenlosen Erbschaftsteuerrechner.

Neben den Freibeträgen sieht das Gesetz im Übrigen teilweise weitere Freibeträge vor. Dies gilt insbesondere für den sogenannten Versorgungsfreibetrag. Für eine erste Orientierung können Sie gerne unseren ausführlichen Erbschaftsteuerrechner auf dieser Internetseite verwenden.

Die persönlichen Freibeträge ergeben sich aus § 16 ErbStG. Hiernach steht dem Ehegatten und Lebenspartnern einer bestehenden Lebenspartnerschaft nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz ein Freibetrag i.H.v. Euro 500.000 zu, den Kindern und Stiefkindern Euro 400.000, den Kindern verstorbener Kinder und Stiefkinder Euro 400.000, den Kindern nicht verstorbener Kinder und Stiefkinder Euro 200.000, den Eltern beziehungsweise Großeltern Euro 100.000 und allen übrigen Personen Euro 20.000.

 

Erbschaftsteuererklärung und Schenkungsteuererklärung werden oft zu spät abgebeben

 

Die Schenkungssteuer und Erbschaftsteuer

Das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) regelt Schenkungssteuer und Erbschaftssteuer gemeinsam. Steuersätze und Freibeträge sind daher bis auf wenige Ausnahmen nahezu identisch.

 

Reform der Erbschaftsteuer
Ein Fest für die Steuerberater

Handelsblatt, 3. Juli 2018

 

Wichtigster Unterschied zur Erbschaftsteuer ist, dass die Freibeträge bei Erhebung der Schenkungsteuer alle zehn Jahre genutzt werden können. Ein Elternteil kann daher an ein Kind alle zehn Jahre eine Schenkung im Wert von Euro 400.000 steuerfrei vornehmen. Stirbt der Elternteil vor Ablauf dieser Zehnjahresfrist, ist die Erbschaft dann allerdings auf die Schenkung anzurechnen, da der Freibetrag nur alle zehn Jahre genutzt werden kann.

Vorfahren (Eltern, Großeltern usw.) können von Todes wegen Euro 100.000 steuerfrei übertragen werden. Der Freibetrag bei Schenkungen unter Lebenden beträgt lediglich Euro 20.000.

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